Saturday, May 7, 2011

Wildlife Center

Sorry, hab lang nix mehr neues gepostet...hier ein paar Bilder vom letzten WE im WildlifeConservasion Center. Dort werden verlezte oder verweiste Wildtiere aufgenommen und versorgt. Manche, die nicht mehr ausgewildert werden können bleiben für immer dort. Es ist viel besser als ein Zoo und man kommt den Tieren sehr nah.





Wie z. B. das Stachelschwein Snickers (Video:http://www.youtube.com/watch?v=U5I5H7EeC8k), das manchmal meint es sei ein Welpe...



Im Moment haben sie auch ein 15 Monate altes Paar von Braunbärenjungen dort. Sie werden in ein paar Monaten in ein Bärenauffanglager nach Schweden gebracht, da bei ihnen im Braunbärengehege kein Platz mehr ist.

Sunday, April 24, 2011

Spring Carneval at Aleyska Resort

Das windige Wetter zog die Kiteboarder aufs Meer raus.

My new Arbor Board :-)

Die Skisaison geht dieses Wochenende zu ende... somit hatte ich die letzte Chance mein dieses Woche neu errungenes Snowboard noch auszuprobieren. Das Wetter war ziemlich bescheiden...REGEN! Doch ganz oben am Berg schneite es und somit gab es dort sogar Neuschnee, der allerdings ziemlich nass und schwer war.

Aber es fand auch ein super lustiger Event statt: Spring Carneval. Teil dieses Events ist der 34th Annual Slush Cup. Hier fahren 50 Teilnehmer auf Ski oder Snowboard dem Berg runter und springen über eine Rampe in einen Teich. Wer über den Teich kommt, dabei noch einen stylishen Trick macht und ein super cooles Kostüm trägt gewinnt für die nächste Saison einen Skipass.
Davor fand noch das Idiot swim across statt- Wo, wer will, durch den eiskalten Teich schwimmen kann. Einige mit etwas Bierunterstützung schwammen gleich zweimal durch.... vor allem verloren einige ihre Hose beim rauslaufen...das war sehr witzig.




Beachte besonders die Gesichtsausdrücke der Zuschauer...ist doch ein FAMILY EVENT!

Rescue the Mermaid!

Here you can find some more nice pics of that cool event:

Slush Cup 2010

Slush Cup 2011

Trotz des schlechten Wetters und total pitschnassen Klamotten war es ein super Event und mein neues Board fährt sich auch super!

Tuesday, April 19, 2011

The bears wake up! - Denali Nationalpark

Ein super Elch-Bild hat da der Dean geschossen

Auf der 7-stündigen Autorückfahrt von Fairbanks nach Anchorage nahmen wir uns Zeit den Denali Nationalpark anzuschauen. Dieser ist ca. 24.585 Quadratkilometer groß. Der Name kommt von dem athabaskan (indianischen) Wort denali was so viel wie "der Hohe" heißt. Dieses bezieht sich auf den in diesem Nationalpark liegenden Mount McKinley, welcher mit 6.193 Metern der höchste Berg Nordamerikas ist und somit zu den Seven Summits gehört. Da es ein ziemlich klarer Tag war, konnten wir einige Bilder von diesem faszinierenden Berg machen. Meist liegt Mt. McKinley nämlich in einem Wolkenfeld. Im Sommer ist der Denali Nationalpark sehr überlaufen und man kann dann aber trotz der vielen Menschen Grizzly Bären, Elche und Karibus sehen.

Fast schon wie eine Fata Morgana ragt der McKinley hervor

Mt. McKinley vom Flugzeug aus, auf dem Flug von Anchorage nach Fairbanks



Kurz vor dem Eingang des Denali Nationalparks, als Dean und ich über eine Brücke welche über den Nenana River führt furhen, sahen wir auf dem Eis des Flusses ein bewegendes Tier. Wir blieben sofort stehen und siehe da: Ein Grizzly Bär. Ich hätte echt nicht damit gerechnet in dieser Zeit schon einen solch großen Bär zu sehn. Ich denke er war noch nicht sehr lange wach, denn er schien sehr eifrig nach Futter zwischen den großen Steinfelder am Flussrand zu suchen. Als wir den Meister Pez so beobachteten kam sogar noch der Zug, der oberhalb des Flusses entlang fährt, vorbei. Dieser Zug fährt zur Winterzeit nur 2-3 mal die Woche 1 mal am Tag von Anchorage nach Fairbanks. Er blieb natürlich stehen, da der Zugführer auch den Bär gesehen hat und die Zuggäste konnten bestimmt super Bilder von einem der ersten wachen großen Bären des Jahres machen.

Witzig war auch, dass die Leute die auch am gleichen Platz wie wir standen gar nicht mit bekommen hatten, dass dort ein Bär herumläuft. Sie fragten uns was wir da dauernd fotografieren und waren dann ganz überrascht, dass ein Grizzly unter uns hin und her spaziert.




Monday, April 18, 2011

Fairbanks Trip-Chena Hotsprings


Ein weiterer toller Trip in Alaska. Diesmal gings nach Zentralalaska: Fairbanks. Eine der drei "Städte" Alaskas neben Anchorage und der Hauptstadt Juneau.

Von Fairbanks aus ging es ca. 1 Stunde nach Chena Hotsprings Resort. Dort gibt es natürliche heiße Quellen, in denen wir super toll baden und relaxen konnten.

Ein weiteres Highlight ist der dortige Sled Dog Kennel mit 78 Schlittenhunden. Ich hatte das Glück den letzten Tag, an dem sie dort Winter-Schlittenhunde Touren anbieten, für einen Schlittenhunde-Fahrt nutzen zu können. Denn durch das "warme" (+5°C) Frühlingswetter wird der Schnee zu weich um den Hundeschlitten fahren zu können. Es war ein super Erlebnis und die Hunde die meinen Schlitten zogen waren zum Teil noch Puppies und erst 7 Monate alt. Ich hätt so gern einen mitgenommen :-)-

"Der will nur spielen"


Ein weiteres Highlight in Chena ist das Ice-Museum. Es ist weltweit das größte Eismuseum, welches das ganze Jahr über geöffnet hat. Es wir durch ein patentiertes Geothermal Energiesystem gekühlt und ist somit umweltfreundlich! Es gibt auch ein Greenhouse, auch durch das geothermal System versorgt aber diesmal um die warme Temperatur zu halten. Das Gemüse, was dort angebaut wird ist hauptsächlich für die Hotel/Resortgäste und wird teilweise auch direkt verkauft. Ein tolles System, so etwas sollt öfters gemacht werden. Schaut euch die zwei super interessanten Videos dazu an: http://www.chenahotsprings.com/media-home/

In dem Ice-Museum kann man von den 15-fachen Eisskulptur-Weltmeister und anderen weltberühmten Eiskünstlern faszinierende Eiskunstwerke begutachten. Es gibt sogar Themen-Eiszimmer in denen man übernachten kann. Auch die Eisbar ist toll, dort wird ein Apfelmartini in einem Ice-Martiniglas serviert. Vor allem die Skulptur der Venus gefiel den zwei Männern....





Silver Gulch Beer-die nördlichste Brauerei Nordamerikas
Ice-Appeltini

Springtime in Alaska!

Der Frühling hier gefällt mir sehr gut! Viel Sonne, angenehme Temperatur (fast schon +10° C!!!). Das ist schon ziemlich warm für Anchorage. Die Jungs in der Stadt laufen auf jeden Fall mit T-shirt, Shorts, Flip-Flops und die Mädls mit Rock herum!!! Ich bin da dann etwas zu verfroren dafür... aber ich liebe es das Wetter fürs Wandern oder Snowboardtouren auszunutzen. Vor allem kann man das auch noch nach der Arbeit gegen Abend machen, da die Tage immer länger werden und es erst nach 9 Uhr abends dunkel wird.

Sweet Delilah



Sunset

Tuesday, April 12, 2011

Alaska-Bear Country

Source: http://wallpapers-diq.net/wallpapers/15/Brown_Bears%2C_Katmai_National_Park%2C_Alaska.jpg

Alaska wird auch Bear-Country genannt, da alle drei bekanntesten Bär-Arten hier leben: Der Braunbär (Grizzly), der Schwarzbär und der Eisbär.

Im Anchorage Museum fand eine Präsentation über die Bären am Mc Neil River statt.

Mc Neil River ist ein Naturschutzgebiet südwestlich in Alaska und nördlich vom Katmai Nationalpark gelegen. Man kann dort die größte Ansammlung von Braunbären in der Sommerzeit sehen und das hautnah. Man kommt dort nur mit einem Wasserflugzeug hin. Seit 1973 gibt es ein spezielles Losverfahren für die Besucher. Nur 10 Personen dürfen jeweils für 4 Tage von Juni bis August in dieses Bärengebiet und dafür muss man sich in eine Liste eintragen lassen. Ende März wird dann verlost, wer dieses tolle einmalige Erlebnis machen darf. Ich glaub ich muss das unbedingt auch mal machen!!!

Bei der Präsentation zeigten drei der Nationalpark-Bärenwärter ihre Bilder von früher und heute. Diese Wärter haben sich schon sehr gut an ihre Umgebung dort angepasst, denn sie sahen alle drei selbst wie Bären aus ;-). Es waren tolle Bilder und ich fand es faszinierend wie nah die Bären doch an die Besucher ran kommen und es gab lt. ihnen noch nie Probleme mit Verletzten oder Angriffe auf Menschen. Ab und zu kommt es mal vor, dass wenn die Besucher beim Bär watching sind und den Zeltplatz allein lassen, dass ein Bär oder mehrere die Zelte auseinander nehmen und damit spielen. Essen darf selbstverständlich nie auf dem Zeltplatz aufbewahrt werden.

Hier der Link zu der Website der Bärenwärter:

http://www.mcneilbears.org/

und hier ein Link zu einem Film eines Besuchers:

http://www.youtube.com/watch?v=v9wWJhxMNdE

Wednesday, April 6, 2011

Roadtrip Part IV-Valdez




Valdez ist eine Hafenstadt, in der Prince William Sound Bucht gelegen. Sie wurde damals für die Goldgräber gebaut. Heute lebt dieses Städtchen hauptsächlich vom Erdöl. Im Sommer ist es ein sehr beliebtes Urlaubsziel und im Winter kommen viele um am Thompson pass Heliskiing/boarden zu gehn oder auch zum Eisklettern. Es wurde früher "Switzerland of Alaska" genannt. Heute ist der Slogan: "Even mother nature has favorites": Valdez-Video

Doch das war nicht immer so...Die Tankerkatastrophe der Exxon Valdez 1989, verseuchte damals mit 42000 Tonnen Öl 2000 km der Küste Alaskas. Dieses hatte langfristige Folgen für Tier- und Pflanzenwelt. Bei der schlimmsten Ölkatastrophe in der Geschichte Amerikas starben 400000 Seevögel und 5500 Seeotter. Die Reinigungsarbeiten kosteten über zwei Milliarden Dollar. Exxon übernahm zwar diese Summe, konnte sie aber später durch zahlreiche Tricks steuerlich absetzen...somit zahlten letztendlich die US-Steuerzahler den Großteil dieser Reinigung.
Gott sei dank kann man heute wieder einige der Meerestiere dort beobachten. Wie z. B. unseren Freund der Seeotter, niedliches Kerlchen. Was der so alles vom Grund hoch holte... Seesterne, Muscheln, Seegurken...




Ein jugendlicher Weißkopfseeadler in der Nähe eines Raben Nest


Unser Roadtrip endete mit der Fähre von Valdez nach Whittier. Leider war es ziemlich bewölkt und regnerisch und die Fähre fuhr ziemlich schnell. Allerdings konnte man einige male Harbor porpoise und Dall porpoise (Schweinswalarten)vorbei schwimmen sehn. Ich konnte sie leider nicht fotografieren, hier hab ich 2 Videos gefunden von jemanden die bei besserer Sicht Videos von diesen tollen Tieren machen konnte. Harbor porpoise und Dall porpoise

Monday, April 4, 2011

Roadtrip part III-TAILGATE

WESC Teilnehmer

Autsch!


Mit dem Snowmachine Transport kann man auch bei schlechter Sicht Pulverschnee genießen.

Bye Joe, ab in die Nebelsuppe um die andren rauf zu holen


Waiting in the cold! Schneehöhlen graben um nicht allzu sehr zu frieren!

Contestarea


Die Leute auf dem Festival sind alle super nett und hilfsbereit. Ich habe immer jemanden gefunden, bei dem ich umsonst vom Thompson pass nach Valdez ins Hotel und umgekehrt mitfahren konnte. Sind immerhin ne halbe Stunde bis 40 min. Autofahrt.

Da ich die netten Snowmachine Jungs kennengelernt hatte musste ich mich auch um dieses keine Gedanken mehr machen. Am Samstag hätte der WESC (World Extreme Skiing Championships) Contest statt finden sollen. Um zuschauen zu können muss man mit der Snowmachine rauffahren. Mein Fahrer, Joe, machte eh den ganzen Tag nix andres als mit seinem Gefährt rum zufahren. Also fühlte ich mich auf seinem Ski-doo relativ sicher. Leider zog das Wetter total zu, als der Contest beginnen sollte. Zwei von der Jungsgruppe waren Teilnehmer bei dem Rennen und mussten Stunden oben auf dem Grad im kalten Wind und Schneesturm sitzen und warten. Nach ein-zwei Stunden wurde der Contest dann abgesagt. Auch am Sonntag konnte auf Grund null Sicht das Rennen nicht stattfinden. Schade für die Jungs, hatten sich so gefreut. Ich konnte dann ein paar nette Abfahrten machen und eine längere. Es war zwar super schlechte Sicht und ich war sehr froh um meine neuen orangenen Goggle-Gläser. Der Schnee war super pulvrig nur die Sicht fehlte halt... Aber wir hatte super viel Spaß. Und die Jungs waren alle lustig und nett drauf. Ich wurde dann unten einmal von einem anderen Snowmachine fahrer kurz mitgenommen, der doch dann glatt mit mir umfiel.... Aua!!! Also war ich dann doch wieder froh, mit dem Joe zu fahren.